Auf dieser Tour erfahren Sie mehr über die Hafencity, aktuelle Entwicklungen und nachhaltige Baukonzepte

Für die Hafencity wurde eigens ein Zertifizierungsverfahren entwickelt: "Nachhaltiges Bauen in der Hafencity". Anhand von 5 Kategorien werden ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit eines Bauprojekts bewertet. Zu den Kriterien zählen die Senkung des Primärenergiebedarfs über die staatlichen Vorgaben hinaus, der ressourcenschonende Umgang mit Wasser, der Einsatz umweltfreundlicher Rohstoffe und langlebiger Bausubstanz sowie die Auswirkungen eines Baus auf die Gesundheit und das Wohlgefühl. Gebäude, die mindestens 3 von 5 Kriterien erfüllen werden mit dem Umweltzeichen in Gold ausgezeichnet.
Bisher ausgezeichnete Gebäude: Unilever-Haus, das Spiegel-Gebäude (im Bau), die Hafencity Uni (im Bau) und das Commercial Center am Sandtorpark.

Hafencity Energie-Konzept: In der Hafencity kommen Fernwärme, modernste Brennstoffzellen und Solaranlagen auf Hausdächern zur Wärme- und Stromgewinnung zum Einsatz. Der Hauptpfeiler der Energieversorgung ist die Fernwärme. Hierzu gibt es in der Hafencity zwei moderne erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke. Demnächst kommt eine Brennstoffzellen-Pilotanlage dazu. Die kombinierte Erzeugung von Wärme und Strom in neuartigen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ermöglicht spezifisch niedrige Co² - Emissionen und die Einhaltung höchster ökologischer Standards. Der Co² - Ausstoß liegt deutlich unter dem Wert von Öl- oder Gasheizungen.

Unilever-Haus: Das Gebäude hat den Gold Standard für nachhaltiges Bauen erreicht und wurde mit dem Umweltzeichen in Gold von der Hafencity Hamburg GmbH ausgezeichnet. Es ist weltweit das erste Hochhaus, in dem es ausschließlich LED-Leuchten gibt und kann daher sehr energiesparend betrieben werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Beleuchtung werden rund 70 % der Energie eingespart. Eine Wärmerückgewinnungsanlage auf dem Dach des Atriums, eine Bauteilaktivierung zur Kühlung, die Außenfassade, die UV-Licht und Wind abhält sowie der umfassende Einsatz von ökologisch optimierten Baustoffen tragen zur Energieeinsparung und zur Nachhaltigkeit bei. Das Gebäude verfügt zudem über ein System, das Nutzwasser von Trinkwasser unterscheidet und zusammen mit wasserlosen Urinalen dafür sorgt, dass der Wasserverbrauch gering bleibt.

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Museumshafen3.JPG Terrasen Hafencity.JPG UNilever3.JPG Pedalo_Road_Trip_198.jpg
Maritimes Museum.JPG Elbphilharmonie Bau 1.JPG Hafencity Kubus.JPG Pedalo_Road_Trip_203.jpg
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